Wer Schauspiel macht, lernt. Immer. Man studiert andere Menschen und findet sich selbst dabei.

Elisabeth Lanz

Als junge verträumte Schauspielanwärterin hatte ich die Idealvorstellung mich für jede Rolle völlig leer zu machen und ganz in einer Figur aufzugehen. Dies hat sich sehr schnell verwandelt und gedreht und heute würde ich sagen, je gefüllter, voller und erfahrener ich bin, desto mehr kann ich meinen Rollen auch geben. Ich habe einmal eine Geschichte von einem Bildhauer gelesen, der seine Arbeit so erklärte, dass er all das Überflüssige einfach vom Stein abschlägt, im Stein selber ist der Löwe nämlich längst da. So sehe ich die Schauspielerei inzwischen auch. Es ist alles da – ich muss erst mal voll sein, um dann das Überflüssige weglassen zu können. Sich leer zu machen, um von einer Rolle gefüllt zu werden ist eine Herangehensweise an der man in diesem Beruf nur zerbrechen kann. Zuerst einmal habe ich mich selber, um das was da in mir ist, in einer Rolle noch weitere Blüten treiben zu lassen.























Zur Person


„Der Schauspieler muß sein Geheimnis haben, und er muß es bewahren können…“

Max Reinhardt, 1873 - 1943

Privat braucht Elisabeth Lanz nicht die große Bühne. Im Gegenteil. Sie liebt es ruhig, beschaulich und naturverbunden. Deshalb verlegte sie ihren familiären Lebensmittelpunkt in ein Dorf in der Nähe von München. Der berufliche und großstädtische Trubel findet in der ländlichen Idylle ein gutes und kraftvolles Gegengewicht, sagt sie. Hier kennt man sich. Nicht „aus dem Fernsehen“, sondern als Nachbarn, als Mensch. Statt auf den roten Teppich geht sie hier zum Bauernhof nebenan, um sich frische Milch und Eier zu holen. Die Bilderflut, der wir uns in der Stadt nicht entziehen können, weicht einem Blick auf einen Landstrich, der die Farben nur mit dem Wetter und den Jahreszeiten wechselt.

Meine berufliche Kraft, mein Potenzial und die Quellen aus denen ich schöpfe sind eng mit meinen Sinnen verbunden, in einer Dauerüberflutung würde ich abstumpfen. Obwohl ich die Großstadt liebe, ist mir der Preis zu hoch. Meine Sinne brauchen auch ihre Pflege, ich will verletzbar sein, nur durch diese Bereitschaft kann ich Qualität zur Verfügung stellen.“

Elisabeth Lanz ist 1971 in Graz, Österreich, geboren. Sie wächst mit ihren drei Geschwistern in einem SOS-Kinderdorf auf. Ihr Vater leitete die Einrichtung im Salzkammergut. Als Kind gelten ihre Begeisterung und ihr Ehrgeiz dem Rollenspiel (bei 100 Geschwistern im Kinderdorf brauchte sie keine Puppen) und dem Sport. Als Jugendliche läuft sie für den österreichischen Juniorenkader internationale Wettkämpfe, bereist die Welt und erfährt in der harten Leistungssportwelt eine sie stark prägende Charakterschulung. „Grenzen sind keine Grenzen, Grenzen sind Herausforderungen“. Dem Abitur folgt ein längerer Aufenthalt in Paris als Au Pair und anschließend ein spannendes Jahr in London. In Wien studiert sie Linguistik, Philosophie und Kommunikationswissenschaft. Später noch Jura und Theaterwissenschaft. Doch in den Geisteswissenschaften fehlte ihr die Umsetzung, das Praktische, der unmittelbare Realitätsbezug und so findet sie zur Schauspielerei, die sie als gelebte Philosophie und angewandte Psychologie bezeichnet. Ihre Leidenschaft erweist sich als Bestimmung, in der sie bis heute in der Reibung mit sich selbst lebt.





























Impressionen


Videoporträt


























Zur Schauspielerin


„Wer sein SELBST gefunden hat und damit spielen kann, ist ein großer Schauspieler.“

Elisabeth Lanz, 2016

Auf der Bühne, der Kinoleinwand oder im Fernsehen – Elisabeth Lanz zeigt, wie facettenreich Schauspiel sein kann. In der Unterschiedlichkeit der Rollen findet sie das, was den Beruf der Schauspielerin für sie zur Berufung macht:

Es ist ein Hochgenuss und gleichzeitig Herausforderung, durch Schauspiel fremde Charaktere zu ergründen und in deren Welt einzutauchen. Dabei lernt man, nicht nur andere Menschen, sondern letztendlich auch, sich selbst zu erforschen.

Elisabeth Lanz genießt es, auch ohne große Worte Gefühle und Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Mit einem Blick, einer Geste oder einer Körperhaltung lässt sich oft mehr sagen, als mit tausend Worten. Das macht Schauspielerei zum Handwerk und zur Kunst.

Gelernt hat Elisabeth Lanz ihr Können am Volkstheater in Wien und später im Studio Pygmalion Paris und dem Filmautors Studio Hollywood vertieft. Am Wiener Burgtheater und dem Theater in der Josefstadt stand sie auf der Bühne bevor das Fernsehen ihr Talent entdeckte. Mit 25 Jahren spielte sie ihre erste Hauptrolle im TV. Es folgten viele weitere. Ob in Serien, Fernsehfilmen oder im Kino. Der Kinofilm „Spuren im Schnee“ von Robert Narholz gewinnt – mit ihr in der Hauptrolle – als bester fremdsprachiger Beitrag beim Garden State Film Festival in New Jersey. Mit dem Regisseur hat sie nicht nur vor der Kamera zusammengearbeitet, sondern auch das Drehbuch von dessen Kinofilm „Der Aufbruch“ mitentwickelt.


























Filmografie



























Theater


Trailer


























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